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Die Handwerkshäuser

In der Colonia Ulpia Traiana gibt es zwischen dem Amphitheater und der Herberge Handwerkshäuser. Diese wurden von Handwerkern bewohnt. Sie nutzten das untere Stockwerk zur Herstellung von Waren und deren Verkauf und wohnten im Stockwerk darüber. In der CUT rekonstruiert ist eine Schusterwerkstatt und eine Schmiede. Römische Handwerker gehörten nicht zur wohlhabenden Gesellschaft und wohnten und arbeiteten auf geringen Raum.

In der Schusterwerkstatt im ersten Haus wurden Stoffe aus Wolle, Leinen und Hanf hergestellt. Der Schneider, der hier arbeitete, nutzte verschiedene Werkzeuge, um die Stoffe zuzuschneiden, zu nähen und zu färben. Zu den hergestellten Waren gehörten Kleidung, Schuhe, Taschen und andere Textilien. Hier wurde ein Webgewicht mit der Eigentümerbeschriftung „Petronius“ gefunden.











In der Schmiede im zweiten Haus stellte der Schmied Werkzeuge, Waffen, Schmuck und andere Gegenstände aus Metall her. Er nutzte dafür einen Amboss, einen Hammer, Zangen und andere Werkzeuge. Die Schmiede war ein heißer und lauter Ort, aber der Schmied war ein wichtiger Handwerker für die römische Gesellschaft.













Hier wohnten die Handwerker zusammen mit ihrer Familie. Die Wohnräume waren spärlich eingerichtet. Die Betten waren tief und hatten sehr dünne Polster und es gab einige Tische, Stühle und andere Möbel aus Holz. In solch einem Haushalt wohnten fünf bis acht Personen, wozu Eltern, Kinder, Großeltern und Schwiegersöhne und -töchter. Dazu kamen auch noch zwei bis vier Sklaven.

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  • Zuletzt geändert: 2024/04/30 10:38
  • von daniel.taubert